DER FALL SMAS: SIE VERGABEN, SIE WARTTEN, SIE SCHWIEGEN UND SAGTEN DANN, DASS DOKUMENTE FEHLTENFoto von Noemí Jiménez auf Pexels
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DER FALL SMAS: SIE VERGABEN, SIE WARTTEN, SIE SCHWIEGEN UND SAGTEN DANN, DASS DOKUMENTE FEHLTEN

oRegiões2. September 2026 um 20:14

Die Zeitung O REGIÕES hat einen Fall der öffentlichen Auftragsvergabe bei den Municipal services von Castelo Branco (SMAS) aufgedeckt, der einen Dokumentenstreit zwischen der Stadtverwaltung und dem Kommunikationsmedium ausgelöst hat. Im Mai 2026 luden die SMAS O REGIÕES zu einer direkten Vergabe für digitale Werbung ein, vergaben den Vertrag am 18. Mai an das Unternehmen Lápis Épico (das die Zeitung verwaltet) und setzten die Frist für die Einreichung der Qualifikationsnachweise auf den 27. Mai fest.

O REGIÕES behauptet, alle angeforderten Dokumente am 20. Mai gesendet zu haben und wurde telefonisch darüber informiert, dass alles in Ordnung sei. Am 1. Juli teilten die SMAS jedoch mit, dass die Vergabe wegen fehlender Qualifikationsnachweise erloschen sei, und am 6. Juli präzisierten sie, dass Schuldenfreiheitsbescheinigungen und Strafregisterauszüge fehlten.

Eine E-Mail vom 12. Mai, die von der Buchhaltungsabteilung von O REGIÕES gesendet wurde, enthält den Hinweis, dass „bezüglich der Finanzen die Lápis Schulden hat", was Fragen zur steuerlichen Situation des Unternehmens zu diesem Zeitpunkt aufwirft. Die Zeitung erkennt an, dass das Bestehen einer Steuerschuld nicht automatisch ein Hindernis für die Auftragsvergabe darstellt, fordert jedoch Erklärungen darüber, wie die konkrete Situation aussah und welches Dokument sie belegte.

O REGIÕES, geleitet von Fernando Jesus Pires, versichert, über Dokumentation zu verfügen, die den zuständigen Behörden vorgelegt werden kann, und fordert jede Behörde heraus, das Gegenteil mit Dokumenten zu beweisen. Die Zeitung erhebt keinen Vorwurf der illegalen Diskriminierung, hinterfragt jedoch, ob dieselben Kriterien auf andere Kommunikationsmedien in vergleichbaren Situationen angewendet wurden, und fordert Transparenz und dokumentierte Antworten in einem Verfahren, das ihrer Meinung nach viel zu lange ohne klare Kommunikation an den Auftragnehmer blieb.

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