Der europäische Parlamentsausschuss hat Empfehlungen für eine Gesetzgebung genehmigt, die Arbeitgeber verpflichtet, die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen. Die EU-Abgeordneten wollen ein europäisches Gesetz gegen Stress und Belästigung am Arbeitsplatz, das neue Verpflichtungen für Unternehmen in Bezug auf die Prävention psychosozialer Risiken einführt.
Diese Initiative erfolgt im Kontext eines Berichts, der auf die erheblichen Auswirkungen arbeitsbedingter Depressionen auf die europäische Wirtschaft hinweist. Die jährlichen Kosten der Arbeitsdepression in der Europäischen Union werden auf 100 Milliarden Euro geschätzt, was eine erhebliche Belastung für die wirtschaftlichen und sozialen Systeme der Mitgliedstaaten darstellt.
Die EU-Abgeordneten beabsichtigen, dass die künftige Gesetzgebung klare Normen festlegt, damit Arbeitgeber Maßnahmen zum Schutz der psychischen Gesundheit ihrer Arbeitnehmer umsetzen, einschließlich der Prävention von Stress und Belästigung am Arbeitsplatz. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die Arbeitsschutzpolitiken auf europäischer Ebene zu harmonisieren.




