Der Verfassungsausschuss und Justizausschuss (CCJ) des Senats hat am Mittwoch den Verfassungsänderungsvorschlag (PEC) genehmigt, der darauf abzielt, die 6x1-Arbeitsskala abzuschaffen, bei der der Arbeitnehmer sechs Tage hintereinander arbeitet und dann einen Ruhetag hat. Die Abgeordnetenkammer hatte den Vorschlag bereits im Mai genehmigt, aber seitdem war er im Senat nicht weitergekommen, der nun eine Abstimmung kurz vor den Wahlen ansetzt.
Die PEC muss noch in zwei Lesungen im Plenum des Senats genehmigt werden, wobei mindestens 49 Stimmen in jeder Abstimmung erforderlich sind. Da es sich um eine Verfassungsänderung handelt, ist keine präsidiale Genehmigung erforderlich. Wenn die Senatoren den von der Abgeordnetenkammer genehmigten Text vollständig beibehalten, kann die PEC direkt vom Nationalkongress verkündet werden.
Die in dem Vorschlag festgelegte allgemeine Regelung besagt, dass die normale Arbeitszeit 8 Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich nicht überschreiten darf. Die Maßnahme ermöglicht den Ausgleich von Arbeitszeiten und die Verkürzung der Arbeitszeit durch individuelle oder kollektive Arbeitsvereinbarungen. Derzeit beträgt die verfassungsmäßige Grenze 4 Stunden täglich für Arbeit in Teilzeitbeschäftigung.




