Israel wartet auf die Genehmigung der Vereinigten Staaten, um einen Plan zur Umsiedlung der Gazabevölkerung in andere Gebiete umzusetzen. Der israelische Außenminister Israel Katz versicherte, dass der Vorschlag einer Massenmigration niemals aufgegeben wurde und weiterhin in Betracht gezogen wird.
Katz bekräftigte, dass die Umsiedlung der gazaischen Zivilisten in Länder wie Ägypten, Jordanien oder andere arabische Staaten eine Option bleibt, die weiterhin auf dem Tisch liegt. Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt wachsender internationaler Druck auf Israel.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu reiste kürzlich nach Gaza, wo er erneut die Weigerung Tel Avivs bekräftigte, jede Friedensroadmap zu akzeptieren, die nicht den Rückzug und die Entwaffnung der Hamas beinhaltet. Netanyahu beharrte auf seiner Position, dass er nur dann eine Einigung akzeptieren werde, wenn die islamistische Bewegung die Waffen niederlegt.
Netanyahus Besuch im Gazastreifen und Katz' Äußerungen kommen in einem Kontext der Intensivierung internationaler diplomatischer Bemühungen um einen Waffenstillstand, während Israel seine Militärstrategie in der Region fortsetzt.




