Der Artikel „Der Weg nach Ithaka" ist eine Reflexion von Pedro门将 über Christopher Nolans Film „Odyssee", den der Autor im August in einem vollen Kinosaal gesehen hat. Die Analyse geht von der zentralen Frage aus: Was geschieht mit einem Menschen und einer Gesellschaft nach dem Sieg? Der Autor weigert sich, die Kontroversen über den Film zu diskutieren, erwähnt lediglich, dass die Übersetzerin Emily Wilson sagte, sie schäme sich, irgendeinen Teil dieses Drehbuchs geschrieben zu haben, obwohl sie geschmeichelt gewesen sei, dass Nolan zumindest die erste Zeile ihrer Übersetzung gelesen habe.
Die Reflexion verbindet die Figur des Odysseus, die von Homer als ein Mann vieler Wendungen, listenreich und widersprüchlich dargestellt wird, mit der zeitgenössischen Politik. Der Autor identifiziert eine Klasse von Politikern, die ihre Position ändern, ohne ihren Ton zu ändern, Ausnahmen zu Prinzipien machen und jeden Rückzug als Strategie präsentieren. Ezra Klein schrieb in der New York Times, dass „Die Odyssee" der politische Film des Jahrzehnts sei, und las ihn durch die Figur des Tricksters – des Grenzüberschreiters, der stört, worauf eine Kultur angewiesen ist, notwendig, aber gefährlich.
Der Autor argumentiert, dass das wahre politische Zentrum des Films nicht die List des Odysseus ist, sondern das Gastfreundschaftsgesetz, das unter den Griechen eine heilige Pflicht war. Unter Verwendung des Trojanischen Pferdes als Metapher warnt er, dass Täuschung nur funktioniert, weil Vertrauen existiert, und wenn jemand dieses Vertrauen nutzt, um geteilte Regeln zu zerstören, übersteigt der Schaden den Sieg. In Portugal wird André Ventura als Beispiel genannt für jemanden, der verstanden hat, dass Empörung schneller zirkuliert als Erklärung, aber der Autor bemerkt, dass sich diese Methode auf nahezu alle Parteien ausgebreitet hat.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Demokratie gleichzeitig Ehrgeiz und Anstand braucht und dass Institutionen nur überleben, wenn sie tatsächliche Probleme der Menschen lösen. Der Autor lehnt es ab, dass man Führungspersönlichkeiten mit raffinierteren Pferden braucht, und plädiert stattdessen für solche, die die Grenzen der Gewalt erkennen, verstehen, dass der Gegner kein Feind ist und dass kein Wahls




