Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Kaja Kallas, erklärte heute, dass es unter den Mitgliedstaaten eine "breite Unterstützung" für die Einschränkung der Ausstellung touristischer Visa an russische Staatsbürger gibt. Diese Position wurde im Zusammenhang mit einer breiteren Debatte über die Migrationspolitik der EU gegenüber Russland geäußert.
Kallas bezog sich auch auf die Absicht, russischen Ex-Kombattanten die Einreise in das europäische Staatsgebiet zu verbieten, eine Maßnahme, die darauf abzielt, Bedenken hinsichtlich der inneren Sicherheit zu begegnen, die von verschiedenen Mitgliedsländern der Europäischen Union geäußert wurden.
Die diskutierten Maßnahmen kommen zu einem Zeitpunkt erhöhter Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland, wobei die europäischen Länder nach Wegen suchen, die Mobilität russischer Staatsbürger einzuschränken, die eine Gefahr für die Sicherheit des europäischen Blocks darstellen könnten.




