Die 26. Freiluftfilm-Schau von Tavira fand in den Kreuzgängen des Convento do Carmo statt und vereinte mehr als 3.500 Teilnehmer. Unter dem Motto „Musik, Liebe und Wunsch nach Veränderung" präsentierte die Veranstaltung 22 Spielfilme und einen Kurzfilm der Regisseurin aus Tavira, Inês Nunes.
Juli war der Monat mit der höchsten Besucherzahl, wobei die Eröffnung mit dem Film „One to One: John & Yoko" ausverkauft war. Filme wie „Um Poeta", „Agente Secreto", „Arco", „Dj Ahmet" und „Foi Só um Acidente" zogen jeweils rund zweihundert Personen pro Vorführung an. Im August wurde „O Olhar Misterioso do Flamingo" besonders hervorgehoben, während „Valor Sentimental" die Organisation dazu zwang, zusätzliche Plätze im Saal einzurichten.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch Gespräche mit Regisseuren aus, an denen Inês Nunes, Catarina Alves Costa und Pedro Pinho teilnahmen. Der Dokumentarfilm „Orlando Pantera" von Catarina Alves Costa erreichte die höchste Punktzahl beim Publikum mit 9,40 Punkten, während „A Pequena Amélie" den zweiten Platz belegte. „O Riso e a Faca" von Pedro Pinho wurde für die Abschlussvorführung ausgewählt.
Die Organisation, die vom Cineclube de Tavira übernommen wurde, beschäftigte Dutzende von Freiwilligen und wurde von der Stadtverwaltung Tavira, dem ICA, Europa Cinemas, der CCDR Algarve und Unternehmen des lokalen Wirtschaftsgefüges unterstützt. Die Programmgestalterin Candela Varas äußerte sich zufrieden mit den Ergebnissen und wies darauf hin, dass es Zuschauer gibt, die keine einzige Ausgabe verpassen und dass jedes Jahr neue Gesichter bei der Veranstaltung auftauchen.




