Iranische Hacker haben wiederholt versucht, die Infrastruktur der USA in den letzten Wochen mit Cyberangriffen anzugreifen. Laut einem Bericht der NBC News vom Mittwoch umfassen die Ziele nicht nur Wassersysteme, sondern auch Telekommunikation, Energie und andere kritische Infrastrukturen. Vier Personen mit Zugang zu Regierungs- und Bedrohungsinformationen aus der Cybersicherheitsbranche wurden als Quellen genannt.
Die Cyberangriffsversuche zielten speziell auf automatisierte, mit dem Internet verbundene Systeme ab. Bislang waren diese Versuche laut dem Bericht nicht erfolgreich. Ein Telegram-Kanal, der sich als Sprecher für iranische Cyberoperationen ausgibt, veröffentlichte ebenfalls Drohungen gegen die amerikanische Infrastruktur.
Die als APT IRAN identifizierte Gruppe sandte eine Nachricht über Telegram mit der Warnung, dass "die USA bald unerwartete und kritische Ereignisse in den Sektoren Energie, Wasser und Telekommunikation erleben werden". Der Kanal legte jedoch keine Beweise dafür vor, dass die Cyberoperationen gegen die USA erfolgreich waren.
Experten, die von der NBC News konsultiert wurden, erklärten, dass der Iran Cyberangriffe historisch eher als Instrument der Einschüchterung einsetzt als um tatsächliche Schäden zu verursachen. Das FBI äußerte sich ebenfalls zu dem Thema, aber der letzte Abschnitt des Artikels wurde gekürzt.




