Quercus hat öffentlich die Absicht der Stadtverwaltung von Covilhã kritisiert, rund 1400 Korkeichen, darunter Dutzende hundertjährige Exemplare, für die Erweiterung des Industrieparks Tortosendo zu fällen. Dieser Eingriff ist Teil der Überarbeitung des Flächennutzungsplans der Gemeinde, der noch bis zum 4. September zur öffentlichen Diskussion steht. Die betroffene Fläche umfasst auch 10 Erstwohnungen, deren Eigentümer für industrielle Grundstücke enteignet werden.
Die Umweltorganisation betont, dass die aktuelle, bereits bebaute Industriezone die Hälfte ihrer Grundstücke leer oder aufgegeben hat und dass der Erweiterungsbedarf darauf zurückzuführen ist, dass die Eigentümer dieser Grundstücke überhöhte Preise verlangen. Quercus ist der Ansicht, dass die Stadtverwaltung diese Grundstücke enteignen oder die Eigentümer zum Bauen verpflichten sollte, anstatt ein natürliches Gebiet zu zerstören und Familien aus ihren Häusern zu enteignen.
Aus ökologischer Sicht weist das Projekt erhebliche Auswirkungen auf, da neben den Korkeichen und dem Wald, den sie bilden, 2 Wasserläufe und 3 Teiche in einer Zone mit hoher Wasserspeicherung und mehreren Quellen in den Grundstücken vorhanden sind, die versiegelt werden sollen. Quercus kritisiert auch, dass der Umweltbericht der PDM-Überarbeitung das Bestehen der Korkeichen verschweigt und dass die Stadtverwaltung die Aufnahme dieser Information trotz förmlicher Benachrichtigung durch das ICNF ablehnte, wobei sie das Fehlen einer Georeferenzierung der Bäume als Begründung anführte.
Quercus appelliert an das ICNF und die CCDR-Centro, die Fällung nicht zu genehmigen, und argumentiert, dass die Erweiterung auf das Waldgebiet nicht die einzige machbare Alternative ist, da leerstehende Industriegrundstücke zu erschwinglichen Preisen verfügbar sind. Die Organisation erinnert daran, dass die Korkeiche eine gesetzlich geschützte Art ist, und appelliert an die Mobilisierung der Bürger, bis zur Frist an der öffentlichen Disk




