Am Montag begannen in Genf die Verhandlungen über ein neues internationales Abkommen, das den kostenlosen Zugang zu Krippen, Kindergärten und Sekundarschulbildung für alle Kinder sicherstellen soll. Das Treffen, das Regierungen, Experten, Vertreter der Zivilgesellschaft und Akademiker zusammenbringt, findet im Rahmen der Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe statt, die durch eine Resolution des Menschenrechtsrats im Juli 2024 eingerichtet wurde. Die Diskussionen sind bis Mittwoch geplant.
Eines der zentralen Anliegen ist die Anerkennung, dass das Recht auf Bildung Betreuung und Unterricht in der frühen Kindheit umfasst. Die Teilnehmer wollen grundlegende rechtliche Verpflichtungen festlegen, die Struktur der internationalen Zusammenarbeit definieren und Richtlinien für die Abfassung des endgültigen Dokuments entwickeln. Die dreitätige Konferenz wird von Samuel Saffa Esq., dem stellvertretenden ständigen Vertreter Sierras bei den Vereinten Nationen, geleitet.
Die Vize-Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Awa Dabo, die Präsidentin des Ausschusses für die Rechte des Kindes, Sophie Kiladze, und die Sonderberichterstatterin über das Recht auf Bildung, Farida Shaheed, nehmen an der Veranstaltung teil. Ein innovativer Aspekt der Resolution ist die Betonung der aktiven und sicheren Beteiligung von Kindern während des gesamten Prozesses, wobei Kinderaktivisten aus verschiedenen Teilen der Welt eingeladen wurden, ihre Perspektiven zu teilen, um die Abfassung der endgültigen Empfehlungen zu beeinflussen.




