Joshua Wong, ehemaliger studentischer Führer in Hongkong, hat sich während des Verfahrens gemäß dem nationalen Sicherheitsgesetz schuldig bekannt. Wong wird beschuldigt, internationales Lobbying für die Selbstbestimmung und Demokratie in Hongkong betrieben zu haben.
Der Aktivist riskiert eine lebenslange Freiheitsstrafe und ist eines der bekanntesten Gesichter der pro-demokratischen Bewegung in der Region. Das Verfahren findet unter der von China im Jahr 2020 auferlegten Gesetzgebung statt, die Handlungen als subversiv oder separatistisch kriminalisiert.
Der Fall von Wong markiert ein weiteres Kapitel der Unterdrückung pro-demokratischer Aktivisten in Hongkong, in einem Kontext wachsender Kontrolle durch die chinesischen Behörden über das Territorium.



