China brachte Bedauern über das Fehlen einer gemeinsamen Erklärung beim Treffen der G20-Finanzminister in Asheville zum Ausdruck. Der chinesische Vertreter erklärte, die Teilnehmer hätten während des Treffens „unterschiedliche Ansichten zu den relevanten Fragen" geäußert.
Das Treffen brachte Differenzen zwischen den Mitgliedsländern der Gruppe ans Licht, die ein Erreichen eines Konsenses für eine einheitliche Erklärung unmöglich machten. Dieses Ergebnis spiegelt die bestehenden geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen den wichtigsten Weltmächten wider.
Die G20, die die größten Volkswirtschaften der Welt vereint, ist historisch darum bemüht, gemeinsame Erklärungen zu erzielen, die koordinierte Positionen zu globalen Themen widerspiegeln. Das Scheitern, dieses Ziel in diesem Fall zu erreichen, stellt einen Rückschritt in der internationalen Wirtschaftsdiplomatie dar.




