Belgien bereitet sich darauf vor, Frequenzstörsender in Gefängnissen zu installieren, in denen die gefährlichsten Insassen des Landes untergebracht sind. Diese Maßnahme zielt darauf ab, illegale Kommunikation zwischen Insassen und der Außenwelt zu blockieren und die Fortsetzung krimineller Aktivitäten zu verhindern, die von innerhalb der Strafanstalten koordiniert werden.
Die Initiative erfolgt als Reaktion auf einen formellen Antrag, der vor etwa einem und einem halben Jahr vom Königlichen Staatsanwalt von Brüssel, Julien Moinil, gestellt wurde. Er hatte auf die Risiken hingewiesen, die mit der unkontrollierten Nutzung von Kommunikationsmitteln durch die gefährlichsten Gefangenen verbunden sind.
Die Frequenzstörsender ermöglichen es, Signale von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten in den Bereichen zu unterbrechen, in denen sie installiert werden. Dadurch werden Kommunikationsstille-Zonen in Hochsicherheitsflügeln geschaffen.
Die belgischen Behörden betrachten dieses Instrument als wesentlich, um die innere Sicherheit der Gefängnisse zu stärken und das Vorgehen organisierter krimineller Netzwerke zu erschweren, die die geheime Kommunikation nutzen, um Operationen im Außenbereich zu koordinieren.




