Francesca Albanese, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete, vertritt die Ansicht, dass Portugal seine Verpflichtungen gegenüber Palästina durch das Prisma seiner eigenen Verfassung interpretieren und diesen verfassungsmäßigen Verpflichtungen eine spezifische Bedeutung verleihen muss.
Die Berichterstatterin lehnt es ab, dass der von Donald Trump vorgeschlagene Friedensausschuss die Rolle der Vereinten Nationen in der palästinensischen Frage ersetzen kann, und weist jeden Versuch zurück, die internationale Organisation in diesem Prozess zu marginalisieren.
Albanese appelliert an Portugal und andere UN-Mitgliedstaaten, ihre verfassungsmäßigen und rechtlichen Verpflichtungen in Bezug auf die Anerkennung und Unterstützung des Staates Palästina zu erfüllen. Die Position der Berichterstatterin ergibt sich in einem Moment, in dem die Zukunft des Friedensprozesses im Nahen Osten und die Rolle der verschiedenen internationalen Instanzen bei der Lösung des Konflikts diskutiert werden.




