Die Gemeinde Porto de Mós steht vor einem gravierenden Mangel an drei Hausärzten, eine Situation, die sich direkt auf die primäre Gesundheitsversorgung der lokalen Bevölkerung auswirkt. Die Lokale Gesundheitseinheit der Region Leiria (ULSRL) garantiert, dass der Engpass bis 2027 behoben wird.
Der Bürgermeister von Porto de Mós äußerte seinen Unmut über die Situation und kritisierte die Haltung der Gesundheitsfachleute. Demnach halten es die Ärzte für einfacher, rund 1.700 Bürger zum Gesundheitszentrum zu bringen, als dass drei Fachleute zwei- oder dreimal pro Woche zu den Stationen jeder betroffenen Gemeinde fahren.
Diese Situation wird noch dadurch verschärft, dass die betreffenden Gemeinden ihre Gesundheitsstationen geschlossen sehen. Dadurch haben die Einwohner dieser Ortschaften keinen Zugang zur primären Gesundheitsversorgung in ihrem Wohngebiet und müssen erhebliche Entfernungen bis zum Hauptgesundheitszentrum zurücklegen.
Das Versprechen der ULSRL, das Problem bis 2027 zu lösen, bietet eine Zukunftsperspektive für die Einwohner von Porto de Mós, obwohl der Bürgermeister weiterhin vertritt, dass die Lösung in einer größeren Nähe der Fachleute zu den kleineren Gemeinschaften liegt.




