Eine neue Studie zeigt, dass menschliche Aktivitäten im Basiscamp des Mount Everest das Schmelzen des Khumbu-Gletschers, einem der wichtigsten Gletscher des Himalaja, beschleunigen. Laut der im Juni in der Zeitschrift Springer Nature Link veröffentlichten Studie werden während der Besteigungssaison täglich rund 6.000 Liter Urin vor Ort produziert.
Die Forscher schätzen, dass menschlicher Urin über einen Frühling für etwa 154 Tonnen Gletscherschmelzen verantwortlich ist. Das Basiscamp hat sich zu einer Wärmequelle entwickelt, die zur lokalen Erwärmung der Region beiträgt.
Die Studie untersuchte Daten zu Treibstoff und Satellitenbilder zwischen 1991 und 2023. Im Jahr 2023 verbrauchten etwa 1.600 Zelte 824 Flaschen Flüssiggas, was die zunehmende menschliche Präsenz in der Region verdeutlicht. Die New York Times veröffentlichte einen ausführlichen Bericht über die Studie.




