Mota-Engil Ambiente e Energia wird 25 Millionen Euro in den Bau von fünf Anlagen zur Produktion von erneuerbarem Biomethan investieren, mit finanzieller Unterstützung der Crédito Agrícola. Dieses Projekt ermöglicht die erste großtechnische Einspeisung dieses Gases in das nationale Gasnetz und wird vom Aufbau- und Resilienzplan unterstützt.
Die Anlagen werden in Coimbra und Aveiro über die ERSUC, in Leiria über die Valorlis, im Seixal über die Amarsul und in Amadora über die Valorsul installiert. Die Projekte sollen bis Ende 2026 in Betrieb gehen, mit einer Gesamtkapazität von bis zu 170 Gigawattstunden Biomethan pro Jahr, aus der Verwertung von rund 600.000 Tonnen jährlichem biogenem Hausmüll.
Die Investition soll die Emission von etwa 50.000 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent pro Jahr vermeiden, durch die Verwertung des Methans aus der organischen Fraktion der Abfälle und der geringeren Nutzung von Erdgas fossiler Herkunft. Der Vorstandsvorsitzende von Mota-Engil Ambiente e Energia, Hugo Pereira, erklärte, dass das Projekt einen bedeutenden Meilenstein für die Produktion erneuerbarer Gase in Portugal darstellt.
Das Unternehmen entwickelt ebenfalls eine zweite Phase von fünf Projekten zur Biomethan-Produktion, die für den Zeitraum zwischen 2027 und 2030 geplant ist, mit dem Ziel, eine Produktionskapazität von nahezu 500 GWh jährlich zu erreichen.




