Repsol erhält am Mittwoch den digitalen Titel für industrielle Betriebsgenehmigung für die zwei neuen Fabriken des Alba-Projekts in Sines, die die Ausübung der industriellen Tätigkeit ermöglichen und bestätigen, dass die Einheiten die erforderlichen Bedingungen erfüllen, um voranzuschreiten. Die Zeremonie zur Übergabe des Titels findet um 11:00 Uhr im Industriekomplex von Repsol in Sines statt, in Anwesenheit des Wirtschaftsministers und des Präsidenten der Koordinierungs- und Entwicklungsregion Alentejo, Ricardo Pinheiro.
Das Alba-Projekt stellt eine Investition von 830 Millionen Euro in den Bau der zwei Fabriken dar, die jeweils eine Kapazität von 300.000 Tonnen recycelbarer Polymere haben werden. Während der Bauphase beschäftigte das Projekt bis zu 1.300 Arbeiter, und derzeit wurden bereits 100 direkte unbefristete Arbeitsplätze und etwa 300 indirekte geschaffen, um den Betrieb der Einheiten sicherzustellen.
Die neuen Fabriken werden auf die Produktion von Polypropylen und linearem Polyethylen niedriger Dichte spezialisiert sein, mit einem geplanten Produktionsbeginn Ende 2026. Die Produkte sind zu 100% recycelbar und können in spezialisierten Anwendungen in der Pharma-, Automobil- und Agronahrungsmittelindustrie eingesetzt werden, im Einklang mit der Energiewende.
Die portugiesische Regierung und Repsol Polímeros unterzeichneten im Oktober 2021 einen Investitionsvertrag über 657 Millionen Euro mit steuerlichen Anreizen von bis zu 63 Millionen Euro. Schätzungen der AICEP Global Parques zufolge könnte der wirtschaftliche Impact der zwei Fabriken etwa eine Milliarde Euro pro Jahr erreichen, durch Import Substitution, neue Exporte und Potenziale für die portugiesische verarbeitende Industrie.




