Am Montag hat in Genf eine Verhandlungsrunde begonnen, die auf ein potenzielles neues internationales Abkommen abzielt, das sicherstellen soll, dass alle Kinder kostenlosen Zugang zu Kinderkrippen, Vorschulen und Sekundarschulbildung haben. Die Veranstaltung versammelt Regierungen, Experten und Vertreter der Zivilgesellschaft bei den Vereinten Nationen, wo die Parteien ein Fakultativprotokoll erörtern, das dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes hinzugefügt werden soll, mit Schwerpunkt auf dem Recht auf Bildung.
Die Debatten sind Teil der Aktivitäten der Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe, die im Juli 2024 durch die Resolution 56/5 des Menschenrechtsrats geschaffen wurde. Diese Initiative folgt auf eine internationale Konsultation im Dezember des letzten Jahres, die rechtliche Optionen für die Ausarbeitung eines robusten Vertrags überprüfte, unterstützt durch eine technische Studie des Experten Klaus D. Beiter.
Das dreitägige Treffen wird vom Ständigen Stellvertretenden Vertreter Sierras Leone bei der UNO, Samuel Saffa Esq., geleitet und erfreut sich der Anwesenheit der Stellvertretenden Hohen Kommissarin der UNO für Menschenrechte, Awa Dabo, sowie der Präsidentin des Ausschusses für die Rechte des Kindes, Sophie Kiladze. Während der Verhandlungen werden die Teilnehmer die rechtlichen Verpflichtungen erörtern, die die Staaten übernehmen müssen, sowie die Strukturierung der internationalen Zusammenarbeit und die Überwachung der Ziele.
Die vorliegende Resolution betont die Notwendigkeit der direkten Einbeziehung von Kindern in den Prozess der Erarbeitung von Empfehlungen. Aktivistische Kinder aus verschiedenen Ländern wurden eingeladen teilzunehmen und über ihre Erfahrungen und Perspektiven nachzudenken. Der Bericht des berichterstattenden Präsidenten wird am Ende des Treffens veröffentlicht und dient als Grundlage für die künftigen Beratungen des Menschenrechtsrats.




