Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außenpolitik, Kaja Kallas, forderte die EU-Mitgliedsländer auf, der Ukraine Abfangraketen zu liefern, die sich bereits am Ende ihrer Nutzungsdauer befinden. Die Verantwortliche ist der Ansicht, dass dies eine Möglichkeit wäre, die ukrainischen Luftabwehrfähigkeiten zu stärken, ohne dass die europäischen Länder erhebliche Kosten tragen müssten.
Kaja Kallas warnte, dass Moskau die Angriffe auf die Ukraine intensiviert mit dem Ziel, den Widerstand der Ukrainians zu brechen. Diese Intensivierung erfolgt in einem Moment, in dem die russischen Streitkräfte mehrere Fronten im ukrainischen Territorium unter Druck setzen.
Die Leiterin der europäischen Diplomatie unterstrich die Notwendigkeit einer kontinuierlichen und nachhaltigen Unterstützung für die Ukraine und vertrat die Ansicht, dass die Lieferung von Militärgerät, das andernfalls ausgemustert würde, eine pragmatische Lösung zur Stärkung der Verteidigung Kiews darstellt.
Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund der laufenden Debatten in der EU über das Niveau der militärischen Unterstützung für die Ukraine, wobei verschiedene Mitgliedstaaten unterschiedliche Standpunkte zur Art und Menge der zu gewährenden militärischen Hilfe haben.




