Heute sind es sechs Monate her, dass der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Straße von Hormus lahmgelegt hat, eine der wichtigsten Seewege der Welt für den Transport von Öl. Der Konflikt bleibt ungelöst und hat weiterhin erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel.
Der Schiffsverkehr in der Region ist drastisch um 85% zurückgegangen, wobei der Schiffsverkehr seit Beginn der Feindseligkeiten praktisch zum Erliegen gekommen ist. Dieser abrupte Rückgang beeinträchtigt die globale Wirtschaft und die weltweiten Energieströme tiefgreifend.
Etwa 6.000 Seeleute bleiben im Golf festgesetzt und befinden sich in einer Sackgasse, solange der Konflikt nicht gelöst wird. Die Bedingungen dieser Fachleute und die Bemühungen um ihre Sicherheit und Freilassung stellen eine der dringendsten humanitären Folgen des Krieges dar.



