Die Associação Sindical Profissional de Polícia (ASPP), die größte Gewerkschaft der Polizei in Portugal, kündigte neue, für den 10. September geplante Demonstrationen an und markiert damit die Rückkehr der PSP zur Protestbewegung. Die Entscheidung fällt nach dem Scheitern der Verhandlungen mit dem Ministerium für Innere Verwaltung und mit der nationalen Leitung der PSP.
Die Hauptursache des Konflikts liegt im Mangel an operativen Ressourcen in den Polizeiwachen, eine Situation, die die Gewerkschaft als untragbar für den täglichen Betrieb der Polizeikräfte betrachtet. Die ASPP wirft den Behörden vor, die operativen Mängel, die Polizeistationen im gesamten Land betreffen, nicht anzugehen.
Dies ist nicht der erste Zusammenstoß zwischen der ASPP und dem Ministerium für Innere Verwaltung. Die Gewerkschaft drängt seit langem auf bessere Arbeitsbedingungen und mehr Investitionen in die den Beamten zur Verfügung gestellten Mittel, ohne dass ihre Forderungen zufriedenstellend erfüllt wurden.
Die Stilllegung im September stellt eine klare Warnung an die Aufsichtsbehörde dar, dass die Polizeibeamten bereit sind, den Kampf zu intensivieren, falls keine konkreten Fortschritte in den Verhandlungen erzielt werden. Die ASPP erwartet, dass das Ministerium vor dem für die Proteste festgelegten Datum auf die Forderungen reagiert.




