Der Parteivorsitzende André Ventura vertrat die Ansicht, dass der Fall um Luís Neves alle Grenzen überschritten habe. Ventura wies auf die Hauptprobleme hin: die unterlassene Einreichung der Vermögens- und Einkommenserklärung durch den Minister über mehrere Jahre hinweg.
Dem Regierungsmitglied wird zudem die missbräuchliche Nutzung von Dienstfahrzeugen zur Last gelegt, in einem Kontext des Verdachts bezüglich seines Verhaltens bei der Ausübung öffentlicher Ämter.
Darüber hinaus verwies der Parteivorsitzende auf angebliche Verbindungen zwischen Luís Neves und dem Verschwinden von Waffen der Polícia Judiciária und deutete auf möglicherweise schwerwiegende Unregelmäßigkeiten in dessen Amtsführung hin.
Diese Anschuldigungen wurden öffentlich von André Ventura vorgebracht, der den Fall nutzt, um politischen Druck auf die Regierung und den betreffenden Minister auszuüben.




