Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verteidigte Marokko und kritisierte die von Russland und Israel verbreitete Desinformation in einem Interview, das er am Montag dem Radiosender Cadena Ser gab. Das Interview findet Tage vor Sánchez' Auftritt im Kongress statt, um Erklärungen über den massiven Zustrom von Migranten in Ceuta abzugeben.
Im Interview ging Sánchez auf die Migrationskrise ein, die zur Ankunft Tausender Migranten in der spanischen Stadt Ceuta führte, einer spanischen Exklave im Norden Afrikas. Der Ministerpräsident verteidigte die Position Marokkos in dieser Angelegenheit und betonte die Bedeutung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Sánchez beschuldigte Russland und Israel, Desinformationen über die Situation in Ceuta zu verbreiten, und deutete an, dass diese Mächte falsche Narrative über die Ereignisse verbreitet hätten. Diese Anschuldigung erfolgt im breiteren Kontext internationaler Spannungen.
Der spanische Ministerpräsident wird im Kongress der Abgeordneten Rechenschaft ablegen müssen, wo er über die Art und Weise befragt werden wird, wie die Regierung die Migrationskrise bewältigt und welche Maßnahmen zur Bewältigung der Situation an der Grenze ergriffen wurden.



