Die PCP hat die Stadtverwaltung von Coimbra beschuldigt, die Verkehrsprobleme in der Baixa und in der Alta durch die Änderungen zu verschärfen, die am 10. September in Kraft treten werden. Die Neuordnung des Verkehrs hängt mit der Inbetriebnahme des Metrobus bis zum Bahnhof Coimbra-B und zur Praça da República zusammen. Die von der Koalition Avançar Coimbra (PS/Livre/PAN) geführte Stadtverwaltung hat auch mehrere Linien der Stadtbusse geändert.
Die PCP-Kreisleitung Coimbra kritisierte die Änderungen, weil sie der Ansicht ist, dass sie die bereits überlastete Avenida Fernão de Magalhães und die Rua de Aveiro noch stärker belasten werden. Die Partei vertritt die Ansicht, dass keine echte Koordination und Integration zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln besteht. Die PCP warnte außerdem, dass die vorgestellten Lösungen hinsichtlich des Zugangs zum Mercado Municipal und zum Handel in der Baixa und in der Rua da Sofia nicht klar sind und dass nichts über alternative Parkplätze gesagt wurde.
Die Partei war der Meinung, dass die Maßnahmen angekündigt wurden, ohne die Beteiligung und Aufklärung der Einwohner und Geschäftsleute zu fördern. Die PCP führte an, dass das Fehlen einer Planung der Bauarbeiten, die Zerstörung der Eisenbahn, die Konzentration der Dienste im Bereich der Krankenhäuser und der Mangel an Parkplätzen Probleme sind, die bereits existedierten und die durch die neuen Änderungen noch verschärft werden. Die Partei schlägt eine echte Beteiligung der Bevölkerung und eine Koordination zwischen dem Metrobus und den SMTUC vor.
Zu den vom Stadtrat beschlossenen Änderungen gehört, dass die Rua da Sofia für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt wird und nur noch eine Richtung für öffentliche Verkehrsmittel und lokale Zufahrt erlaubt ist. Die Via Central (Avenida D. Sesnando Davides) wird ebenfalls für Stadtbusse und lokale Zufahrt reserviert, und die Rua de Saragoça erhält nur noch eine abwärtsführende Einbahnstraße. Die PCP schlägt mehr kostenlose Parkplätze mit Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr vor und setzt sich für eine „Stadt zum Leben, nicht zum Spekulieren" ein.




