Ungarn hat einen neuen hochrangigen Antikorruptionskörper geschaffen, das Nationale Büro für Vermögensrückgewinnung und -schutz (NVVH). Dieses Organ hat es sich zur Aufgabe gemacht, staatliche Vermögenswerte zurückzugewinnen, die während der Orbán-Ära veruntreut wurden, und fungiert als eine dem Vermögensrückgewinn gewidmete Behörde.
Die Ermittler dieser neuen Behörde haben auch die Befugnis, rechtliche Anklagen gegen Verdächtige zu erheben, die in Fällen der Veruntreuung öffentlicher Gelder involviert sind. Diese doppelte Zuständigkeit ermöglicht es der Einrichtung, nicht nur Vermögenswerte aufzuspüren und zurückzugewinnen, sondern auch die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.
Die Politikwissenschaftlerin Anna Róza Unger wurde vom ungarischen Parlament ausgewählt, um diese neue Behörde zu leiten. Sie wurde aus einer eng begrenzten Liste von drei Kandidaten ausgewählt, was einen Auswahlprozess zeigt, der eine Bewertung mehrerer Optionen vor der endgültigen Ernennung beinhaltete.




