Die Europäische Union hat Respekt für die Entscheidung Islands bekundet, der Organisation nicht beizutreten, und bezog sich dabei auf einen möglichen Beitritt des nordischen Landes zum europäischen Block. Die Position wurde nach einem Kontakt zwischen beiden Seiten übermittelt.
António Costa tauschte Nachrichten mit der Ministerpräsidentin Islands, Kristrún Frostadóttir, in einem Austausch aus, der darauf abzielte, die Beziehung zwischen den beiden Akteuren anzusprechen. Der genaue Inhalt des Gesprächs wurde in dem Artikel nicht näher erläutert.
Beide Staats- und Regierungschefs zeigten den „Wunsch, die Beziehungen zwischen der EU und Island weiter zu stärken", und machten damit deutlich, dass Island zwar nicht beabsichtigt, der Europäischen Union beizutreten, jedoch die Absicht besteht, die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten aufrechtzuerhalten und zu vertiefen.
Island ist Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation und unterhält Handelsabkommen mit der EU, ist aber kein Mitglied der Europäischen Union und hat historisch gesehen beschlossen, den Beitrittsprozess nicht weiterzuführen.




