Der Streit um die von dem ehemaligen Rat Domingos Brazão am Rechnungshof des Staates Rio de Janeiro (TCE-RJ) hinterlassene Vakanz trat in ein neues Kapitel ein, nachdem eine gerichtliche Entscheidung einen in rasendem Tempo vorangetriebenen Prozess unterbrach. Brazãos Ausscheiden, ein unter dem Verdacht der Verwicklung in Milizaktivitäten abgesetzter Rat, erfolgte am 15. Juli, dem Datum, ab dem die Stelle vakant wurde.
Der Prozess der Wahl des neuen Rates, der von der Legislative Assembly von Rio (Alerj) in raschem Tempo durchgeführt wurde, wurde durch eine von Richter Fernando Marques de Campos Cabral Filho von der 1. Kammer für öffentliches Recht des Gerichtshofs von Rio de Janeiro (TJRJ) erlassene vorsorgliche Maßnahme gestoppt. Die Entscheidung setzte das von der gesetzgebenden Körperschaft genehmigte Express-Verfahren aus, bis über die Sachfrage entschieden ist.
In der Praxis fror die gerichtliche Maßnahme die Wahl für einen der einflussreichsten Sitze des Staates ein und verschärfte das Rennen um das Amt. Der Streit involves state deputies, mayors and political groups seeking to influence the composition of the TCE-RJ, the court responsible for auditing state public accounts.
Der Fall legt eine intensive Hinterzimmer-Schlacht in der Alerj offen, bei der mehrere politische Interessen um die Nominierung für die auf Lebenszeit vergebene Stelle am Rechnungshof konkurrieren. Die Aussetzung des Prozesses eröffnet Raum dafür, dass die verschiedenen Gruppen ihre Intrigen verdoppeln, während die gerichtliche Entscheidung nicht endgültig überprüft wird.




