Das Oberste Wahlgericht (TSE) ordnete in Form einer einstweiligen Verfügung an, dass die Arbeiterpartei (PT) die Wahlwerbung von Lulas Kampagne aussetzen solle. Die Entscheidung wurde im Eilverfahren getroffen, ohne dass eine vollständige Prüfung der Sachfrage erfolgt war.
Die betreffende Werbung bezog sich auf das, was als "Lebenslauf von Flávios Bolsonaro" bezeichnet wurde, dem Sohn von Präsident Jair Bolsonaro und Kandidat für den Senat von Rio de Janeiro. Das Material verwies auf die Begriffe "Master" und "Rachadinha" im Zusammenhang mit Skandalen, die den Politiker betrafen.
Flávios Bolsonaro wurde vom Gerichtshof von Rio de Janeiro im Fall der "Rachadinhas" verurteilt, einem Schema, dessen er beschuldigt wird, öffentliche Gelder aus seinem Büro zu veruntreuen, als er Stadtrat war. Der Begriff "Master" bezieht sich auf eines der im Fall untersuchten Unternehmen.
Die Entscheidung des TSE war günstig für eine Eingabe der rechten Koalition, die die Werbung als schädlich für die Ehre der Kandidaten ansah. Dies ist eine von verschiedenen Aktionen, die das Wahlrecht während der Kampagnenzeit in Bewegung gesetzt haben.




