Paulo Portas stellte in einem Kommentar bei TVI die wirtschaftlichen Vorteile für den portugiesischen Staat in Frage, mit einer Beteiligung von 13,7% wieder in die REN (Redes Energéticas Nacionais) einzusteigen. Der Kommentator stellte infrage, ob diese Operation ein gutes Geschäft für die öffentlichen Kassen darstellt.
Portas erkannte jedoch an, dass die Entscheidung strategisches Geschick zeigt, indem es gelang, chinesische, amerikanische und europäische Konkurrenten aus dem Prozess herauszuhalten. Diese Beobachtung deutet darauf hin, dass die Operation trotz der Bedenken hinsichtlich der Kosten geopolitische Vorteile haben könnte.
Die REN ist das portugiesische Unternehmen, das für das Management des nationalen Stromnetzes verantwortlich ist und ein strategisches Gut im Energiesektor des Landes darstellt. Der mögliche Wiedereinstieg des Staates in das Kapital des Unternehmens wirft Fragen zur Privatisierungspolitik in Portugal auf.




