Der Bausektor in Portugal hat ein seit der Jahrtausendwende nicht mehr erreichten Höchststand des Vertrauens erreicht und zeigt damit positive Signale für Investitionen. Dieser Optimismus ergibt sich vor dem Hintergrund, dass der Aufbau- und Resilienzplan (PRR) zu Ende gegangen ist und die öffentlichen Bauarbeiten zurückgegangen sind.
Der Bausektor repräsentiert die Hälfte der nationalen Investitionen, was diese Entwicklung besonders bedeutsam für die portugiesische Wirtschaft macht. Das hohe Vertrauen deutet auf positive Perspektiven seitens der Fachleute des Sektors hin.
Die Entwicklung des Auftragsbestands hat den Prognosen einer möglichen Nachfrageflaute nach dem Ende der europäischen Mittel widersprochen und deutet darauf hin, dass der Sektor möglicherweise widerstandsfähiger sein könnte als erwartet nach dem Auslaufen der PRR-Mittel.




