Zwei neue Studien des Karolinska-Instituts in Schweden haben Hinweise auf die biologischen Mechanismen des Clusterkopfschmerzes gefunden, einer seltenen neurologischen Erkrankung, die durch plötzliche Anfälle extremer Schmerzen gekennzeichnet ist. Die Untersuchungen deuten auf Entzündungen, Veränderungen in der Genregulation und die Exposition gegenüber Substanzen im Tabakrauch als mögliche beitragende Faktoren für die Entwicklung der Erkrankung hin.
Die Forscher stellten fest, dass Menschen mit Clusterkopfschmerz häufiger rauchen. Allerdings warnen die Wissenschaftler, dass bislang kein kausaler Zusammenhang zwischen Tabak und der Erkrankung nachgewiesen werden konnte.
Der Clusterkopfschmerz ist als „selbstmörderische Kopfschmerzen" bekannt aufgrund der extremen Intensität der Schmerzen, die er verursacht. Die Erkrankung manifestiert sich in sehr klar definierten Zyklen, zu festen Uhrzeiten und täglich, was ihr Muster besonders seltsam und debilitierend für diejenigen macht, die an dieser Pathologie leiden.




