Das Bundesgericht des Bundesdistrikts hat eine Vergleichsverhandlung zwischen der Bundesregierung und der Plattform Discord für nächsten Mittwoch angesetzt. Das Verfahren wurde von der Lula-Regierung eingeleitet, die die Verurteilung des Unternehmens zur Zahlung einer Geldstrafe von 500 Millionen R$ wegen kollektiven immateriellen Schadens und die Anpassung der Plattform an die brasilianische Gesetzgebung fordert.
Gemäß der Gerichtsentscheidung sollen Vertreter der Union, von Discord und der Bundesstaatsanwaltschaft an der Verhandlung teilnehmen, alle mit ausreichendem Wissen über die Sachverhalte und mit Verhandlungsbefugnissen. Ein Vertreter der Nationalen Datenschutzbehörde kann ebenfalls teilnehmen, um Informationen und Erläuterungen zu den in diesem Fall ergriffenen Maßnahmen zu geben.
Diese Klage gegen Discord erfolgt nach der Sperrung der Plattform in Brasilien und einer Rekordgeldstrafe gegen TikTok durch die ANPD. Die Behörde kündigt an, ihre Offensive gegen soziale Netzwerke auszuweiten, die das Datenschutzrecht des Landes nicht einhalten.
Laut ANPD sammelte TikTok Daten von Minderjährigen, um Inhalte zu personalisieren und durch Werbung zu monetarisieren, was die Verhängung der Rekordgeldstrafe gegen die Plattform begründete.




