Eine Untersuchung analysierte die langfristigen Auswirkungen der Zuckerbewirtschaftung in Großbritannien während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Studie untersuchte, wie eine von Zuckermangel geprägte Kindheit die psychische Gesundheit mehr als ein halbes Jahrhundert später beeinflusste, und stützte sich dabei auf ein historisches Ereignis, das als nicht geplantes natürliches Experiment fungierte.
Da die britischen Versorgungswege durch den Krieg bedroht waren, führte die Regierung 1940 eine Lebensmittelbewirtschaftung ein. Diese Situation schuf einzigartige Bedingungen für die Forscher, um die Auswirkungen einer frühen Exposition gegenüber einer zuckerärmeren Ernährung zu untersuchen.
Die Ergebnisse bestätigten, dass Menschen, die in der Zeit der Bewirtschaftung aufwuchsen, als kein Zucker verfügbar war, decades later bessere Indikatoren für die psychische Gesundheit aufwiesen, im Vergleich zu Generationen, die diese Erfahrung nicht machten.
Die Studie legt nahe, dass die weit verbreitete Vorstellung, dass "als ich ein Kind war, es keinen Zucker gab, und schau mal, wie gesund wir waren", die häufig mit Kommentaren von Großeltern in Verbindung gebracht wird, nun durch diese historische Analyse wissenschaftliche Unterstützung findet.




