Der amtierende Gouverneur von Rio de Janeiro, Ricardo Couto, legte sein Veto gegen das Gesetzespaket ein, das festlegte, dass von Wasserversorgungsunternehmen installierte oder wiederinstallierte Wasserzähler im Inneren der Immobilien oder an von den Eigentümern autorisierten Stellen angebracht werden sollten. Der Vorschlag war in einer einzigen Lesung von der Legislative Versammlung von Rio (Alerj) genehmigt worden, mit dem Ziel, den Diebstahl dieser Geräte zu reduzieren.
In der Begründung seines Vetos führte Couto an, dass das Projekt die Kosten der Versorgungsunternehmen erhöhen und die Verbraucher schädigen könnte, mit möglichen Tariferhöhungen. Die Landesregierung argumentierte, dass die Maßnahme zusätzliche Ausgaben verursachen würde, die in die von den Nutzern gezahlten Beträge einfließen würden.
Der Vorschlag der Alerj ähnelte einer bereits in der Hauptstadt des Bundesstaates bestehenden Regelung. Den Eigentümern, Mietern oder Verantwortlichen für die Immobilien sollte die Wahl überlassen werden, die Wasserzähler in Außenbereichen zu installieren oder wiederzuinstallieren. Eine Ausnahme von dieser Regelung würde nur dann gelten, wenn ein technisches Erfordernis des Versorgungsunternehmens für die Installation an einem bestimmten Ort vorläge.




