Ein Bundesrichter lehnte erneut den Versuch des US-Präsidenten Donald Trump ab, seine Verurteilung wegen Bestechung einer Pornodarstellerin aufzuheben. Diese Entscheidung stellt ein weiteres Hindernis in Trumps Bemühungen dar, die rechtlichen Konsequenzen im Zusammenhang mit dem Fall zu vermeiden.
Der US-Präsident hat die Anschuldigung von Stormy Daniels stets bestritten und behauptet, nichts Unrechtes getan zu haben. Die Anklage bezieht sich auf angeblich vor den Präsidentschaftswahlen 2016 an die Pornodarstellerin geleistete Zahlungen.
Trump versuchte auf zwei Wegen, die Verurteilung aufzuheben. Zunächst versuchte er, den Fall in die Bundesgerichtsbarkeit zu verlegen, mit dem Argument, dass er vor diesem Gericht verhandelt werden sollte. Anschließend legte er Berufung bei der Landesgerichtsbarkeit ein, um das Urteil auf diesem Weg aufzuheben.
Beide Versuche waren erfolglos, wobei der Bundesrichter die Aufrechterhaltung der Verurteilung bestätigte. Der Fall stellt weiterhin eine erhebliche rechtliche Herausforderung für Trump dar, der während seiner Präsidentschaft mit zahlreichen Gerichtsverfahren konfrontiert ist.




