Die Opposition in Guinea hat zum Boykott des im Land stattfindenden Referendums aufgerufen. Die Oppositionsorganisation behauptet, das eigentliche Ziel des Referendums sei die sogenannte „Legalisierung" des im November 2025 erfolgten Staatsstreichs.
Nach Ansicht der Opposition habe dieser Staatsstreich verhindert, dass Dias da Costa zum neuen Präsidenten des Landes erklärt wurde. Das Referendum wird von den Regierungsgegnern als Versuch betrachtet, das, was sie als Bruch der verfassungsmäßigen Ordnung ansehen, nachträglich zu legitimieren.
Zu denjenigen, die sich dem Boykott angeschlossen haben, gehört auch Soares Pereira, eine Persönlichkeit der guineischen Opposition, die sich dem Aufruf zur Nichtbeteiligung am Referendum angeschlossen hat. Die Position der Oppositionellen ist eindeutig in der Ablehnung des Processes, den sie für illegitim halten.




