Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) löschten ein Video, das die Rekrutierung von ultraorthodoxen Juden, bekannt als Haredim, nahelegte. Die Veröffentlichung erzeugte Kontroverse und wurde kurz nach ihrer Verbreitung entfernt.
In dem gelöschten Video war ein orthodoxer israelischer Soldat zu sehen, der sich an die Haredi-Gemeinschaft wandte. Der Soldat sugerierte, dass die Mitglieder dieser Gemeinschaft zunächst ihre militärische Situation regularisieren müssten, das heißt, sich beim Militär melden müssten, um an einer jährlichen Pilgerfahrt in der Ukraine teilnehmen zu können.
Die Frage der Rekrutierung der Ultraorthodoxen ist ein sensibles und wiederkehrendes Thema in Israel. Die Haredi-Gemeinschaft hat die Tradition, statt in den Streitkräften zu dienen, Tora zu studieren, was seit langem Gegenstand politischer und sozialer Debatten im Land ist.
Das Video stellte eine Verbindung zwischen der Möglichkeit der Pilgerfahrt und der Erfüllung der militärischen Verpflichtungen her, ein Ansatz, der nicht gut aufgenommen wurde und zu seiner Entfernung durch die IDF führte.




