Madrid kritisierte öffentlich die sogenannten „Mega-Influencer konservativer Prägung" und wies auf deren Rolle bei der Verbreitung kontroverser Narrative im Zusammenhang mit Ceuta hin. Die diplomatische Spannung zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten verschärfte sich durch diese Anschuldigungen.
Die Veröffentlichungen des Milliardärs Elon Musk über Ceuta überschritten 724 Millionen Aufrufe und erreichten ein massives Ausmaß in den sozialen Netzwerken. Musk, bekannt für seine Ausrichtung an konservativen Positionen, nutzte seine Plattformen, um die Situation in der spanischen Stadt in Nordafrika zu kommentieren.
Die spanische Regierung behauptete, dass die Desinformation russischen und amerikanischen Ursprungs eine Erzählung der „Invasion" nährte, um die Europäer zu spalten. Diese Anschuldigung erhebt sich vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die ausländische Einmischung in europäische Angelegenheiten.
Die spanischen Behörden weisen darauf hin, dass diese Desinformationskampagne darauf abzielte, Zwietracht unter den europäischen Bürgern zu schüren, wobei sie sensible Migrations- und geopolitische Fragen ausnutzte. Die Situation in Ceuta, die einen intensiven Migrationsstrom erlebte, wurde zu einem Informationskriegsschauplatz in den sozialen Netzwerken.




