Der Staatspräsident, António José Seguro, hat an diesem Freitag das Gesetz unterzeichnet, das das Verbot der Nutzung von Smartphones auf die Sekundarstufe I ausweitet. Diese Entscheidung stellt eine Erweiterung der bereits bestehenden Regeln dar, die zuvor nur für die unteren Schulstufen galten.
Mit dieser Unterzeichnung werden Schüler bis zur 9. Klasse künftig daran gehindert, Mobiltelefone während der Schulzeit zu nutzen. Die portugiesischen Schulen müssen diese neuen Regeln ab dem Inkrafttreten des Gesetzes umsetzen.
Die Maßnahme zielt darauf ab, Ablenkungen im schulischen Umfeld zu reduzieren und ein förderlicheres Lernumfeld zu schaffen. Die Debatte über die Nutzung elektronischer Geräte in Schulen ist eine ständige Sorge der portugiesischen Bildungsbehörden.
Diese Entscheidung des Staatspräsidenten erfolgt im Anschluss an einen Gesetzgebungsprozess, an dem das Parlament und die Regierung beteiligt waren, und verstärkt den Trend zu einer stärkeren Regulierung der Technologie im schulischen Umfeld in Portugal.



