Kevin Warsh, ehemaliges Mitglied des Board of Governors der Federal Reserve, erklärte, dass die Institution, falls sie zu dem Schluss komme, dass die Inflation nicht auf das 2%-Ziel zusteuere, „eine Arbeit zu erledigen" habe. Diese Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund der Unsicherheit über die Inflationsentwicklung in den Vereinigten Staaten.
Warsh, der Wirtschaftsberater des ehemaligen Präsidenten George W. Bush war, verließ die Federal Reserve 2011. Seine jüngsten Äußerungen zur Geldpolitik werden von den Märkten aufmerksam verfolgt.
Die Federal Reserve hat einen doppelten Auftrag: Preisstabilität und maximale Beschäftigung. Das Inflationsziel von 2% dient als Richtschnur für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank.
Warshs Erklärung unterstreicht die Bereitschaft der Federal Reserve, ihre Haltung anzupassen, falls die Inflation nicht wie erwartet verläuft.




