Im Zuge des Gerichtsverfahrens zur Weiterführung des Verkaufs der SAF von Vasco überwachte die CBF die Situation durch die Nationale Agentur für Regulierung und Nachhaltigkeit des Fußballs (ANRESF), ein Organ der Organisation. Der Verband wurde laut GLOBO-Recherchen vom Flamengo unter Druck gesetzt und erhielt die Zustimmung der sie leitenden Gruppe aus Brasília, den Fall zu untersuchen.
Die Beziehung zwischen Vasco, Palmeiras und dem Geschäftsmann Marcos Lamacchia, der als Käufer des Vereins von São Januário gehandelt wird, wurde unter dem Verdacht der Mehrfachbeteiligung und der Kreuzbeeinflussung eingeschränkt. Lamacchia ist Stiefsohn von Leila Pereira, Präsidentin des Palmeiras, was Fragen zu möglichen Interessenkonflikten aufwarf.
Nach informellen Kontakten in den letzten Monaten und Anfragen nach Dokumenten an die Vasco-Führung betrachtete die CBF die vom Vasco vorgelegten Rechtfertigungen als unzureichend. Der Verband möchte Transparenz über das von der aktuellen Vereinsführung neu geschaffene Financial-Fairplay-Programm gewährleisten.
In der Praxis bleibt der Dialog zwischen den Vorständen und den Investoren vorerst politisch und strategisch, nicht operativ. Die Situation bleibt in Analyse, während Vasco versucht, den Verkauf der SAF trotz rechtlicher und regulatorischer Komplikationen voranzutreiben.




