Mota-Engil beabsichtigt, das bereits bei der Hochgeschwindigkeitsbahn verwendete portugiesische Konsortiumsmodell auf die vom Staat angekündigten großen Infrastrukturprojekte zu replizieren. Carlos Mota dos Santos, der Leiter des Baukonzerns, äußerte die Absicht, Gruppierungen nationaler Bauunternehmen für diese Aufträge zu fördern.
Zu den anvisierten Projekten gehören der neue als Luís de Camões bezeichnete Flughafen, die Brücke Chelas-Barreiro und der Tunnel Algés-Trafaria, allesamt Großprojekte, die den Tejo überqueren.
Das Referenzkonsortium für dieses Modell wäre die eigens für das Hochgeschwindigkeitsprojekt in Portugal gegründete Gruppierung, die als Grundlage für den Ansatz diente, den Mota-Engil nun auf andere große öffentliche Bauprojekte anwenden möchte.
Diese Strategie ergibt sich im Kontext einer Reihe von Großinvestitionen in die Infrastruktur, die von der portugiesischen Regierung angekündigt wurden, für die Carlos Mota dos Santos der Ansicht ist, dass Konsortien nationaler Baufirmen den besten Umsetzungsansatz darstellen.




