Am 11. September 2026 wurden mehrere kurze Reflexionen veröffentlicht, die die politische und mediale Situation in Madeira ironisierten. Die erste Beobachtung stellt fest, dass Albuquerque, der Montenegros Ankündigungen kannte, sich zuvorkommt und die Regierungsführung zu seiner eigenen macht.
Ein zweiter Eintrag bezieht sich auf eine PDF-Datei einer Untersuchung, die von den "Geheimen Agenten Madeiras" durchgeführt wurde, in einer geheimen Mission, um der Spur des verlorenen Kapitals zu folgen. Es handelt sich um ein Finanzermittlungsdossier mit Dokumenten, Zahlen und Entscheidungen, die schwer zu erklären sind, wobei das Team versucht, Ereignisse zu rekonstruieren und zu verstehen, wo, wie und auf wessen Entscheidung hin das Geld verloren ging.
Der dritte und wichtigste Eintrag behandelt die Vorstellung des Buches "Kämpfe gegen die Diktatur im demokratischen Portugal – transatlantische Verbindungen" von Edgar Silva und Élvio Passos in Funchal, das sich der Rolle des Widerstandsjournalismus gegen die Zensur und das salazaristische Regime widmet. Der Artikel betrachtet diese Veranstaltung als ironisch im aktuellen Kontext Madeiras, wo die freie und unabhängige Presse zunehmend in die Enge getrieben wurde durch die Abhängigkeit von Regionalsubventionen, den Druck des Betons und eingedämmte redaktionelle Linien.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass der Journalismus heute zwar formell keinen Diktaturen mehr gegenübersteht, aber mit neuen Mechanismen der Beeinflussung konfrontiert ist. In Madeira, wo Kontrolle der Propaganda weicht und investigativer Journalismus Regierungspressemitteilungen Platz macht, wird die Feier der Erinnerung an jene, die das Wort nutzten, um die herrschende Macht herauszufordern, als ein unbequemer Spiegel über den Zustand beschrieben, den der Regionaljournalismus erreicht hat.




