Das Buch "Kämpfe gegen die Diktatur im demokratischen Portugal – transatlantische Verbindungen" von Edgar Silva und Élvio Passos wurde in Funchal vorgestellt und widmet sich der Rolle des Widerstandsjournalismus gegen die salazaristische Zensur. Der Artikel hebt die Ironie hervor, diese Erinnerung in einem Kontext zu feiern, in dem die freie und unabhängige Presse in Madeira zunehmend durch die Abhängigkeit von Regionalsubventionen, den Druck des Betons und eingedämmte redaktionelle Linien eingeschränkt wird. Der Beitrag warnt, dass der Journalismus zwar formell keinen Diktaturen mehr gegenübersteht, aber mit neuen subtilen Mechanismen der Beeinflussung konfrontiert ist, wo Kontrolle der Propaganda weicht und investigativer Journalismus durch Regierungspressemitteilungen ersetzt wird.
Madeira Opina12.09.26, 02:13