Der Portugiesische Gemeinschaftsrat (CCP) forderte eine Stärkung der Rolle der Nachrichtenagentur Lusíada bei der portugiesischen Diaspora. Diese Position wurde im Rahmen einer Diskussion über den öffentlich-rechtlichen Auftrag der Nachrichtenagentur geäußert.
Der CCP betonte, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag der Lusíada ausdrücklich und dauerhaft „die Realität der im Ausland lebenden portugiesischen Gemeinschaften" einbeziehen muss. Diese Forderung steht im Zusammenhang mit einem umfassenderen Vorschlag zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Portugal.
Die Forderung nach einer stärkeren Einbindung der Lusíada in die Belange der Auswanderergemeinden spiegelt eine Besorgnis über die Notwendigkeit wider, die im Ausland lebenden Portugiesen über für Portugal relevante Angelegenheiten zu informieren. Der Gemeinschaftsrat positionierte sich damit als Gesprächspartner bei der Wahrung der Informationsinteressen der Diaspora.
Die Position des CCP fügt sich in eine breitere Debatte über die Rolle der öffentlich-rechtlichen Institutionen bei der Verbindung Portugals mit den Millionen von Bürgern weltweit ein. Die Lusíada-Agentur würde als wichtigste portugiesische Informationsquelle das privilegierte Instrument zur Erfüllung dieser Funktion für die Auswanderer darstellen.




