Justizminister Cristiano Zanin vom Obersten Gerichtshof (STF) wiederholte am Freitag seine Forderung, dass alle Richter des Gerichtshofs vor der für Dienstag geplanten Verhandlung Zugang zu den vollständigen Daten aus dem Handy des Bankiers Daniel Vorcaro erhalten sollten.
Das Material steht im Zusammenhang mit der Petition 15.556 unter der Berichterstattung von Justizminister André Mendonça. Zanin argumentierte, dass es "unverzichtbar" ist, dass die Richter des STF Zugang zu den vollständigen Handy-Daten von Vorcaro haben.
Der Minister bat Mendonça darum, dass die Festplatte mit der Kopie des Inhalts des Geräts, die sich im Büro des Ministers befindet, an die Kollegen weitergeleitet wird. Alternativ schlug er vor, dass die Bundespolizei jedem Büro eine Kopie der Daten zur Verfügung stellt. Zanin erklärte, dass die Nichtbereitstellung an die Mitglieder des Gerichtshofs eine "offensichtliche Unstimmigkeit" darstellen und "erhebliche Schwierigkeiten bei der Verhandlung" verursachen würde.
Zanin wies Mendonça zurück, indem er erklärte, dass der Berichterstatter zwar das Handy von Vorcaro nicht physisch in Händen hält, aber die von der Bundespolizei extrahierten Daten des Geräts besitzt.




