Die zunehmende Anwendung von CT-Scans und Magnetresonanztomographie hat dazu geführt, dass Knoten in den Nebennieren, auch als Nebennieren oder glandulae suprarenales bezeichnet, häufiger entdeckt werden. Diese Befunde gehören zur Gruppe der Nebennierentumoren, die gutartige, hormonproduzierende oder, seltener, bösartige Läsionen umfassen. Wenn eine Läsion bei einer aus anderem Grund angeforderten Untersuchung identifiziert wird, spricht man von einem Nebennieren-Inzidentalom.
Die Mehrheit dieser Knoten entspricht gutartigen Läsionen, hauptsächlich Adenomen, und zeigt keine relevante Hormonproduktion. Dennoch muss der Befund korrekt abgeklärt werden, um Läsionen, die als gutartig betrachtet werden können, von jenen zu unterscheiden, die einer weiterführenden Diagnostik, Nachsorge oder Behandlung bedürfen.
Gemäß den Leitlinien der European Society of Endocrinology und des European Network for the Study of Adrenal Tumors sollte die Erstbeurteilung zwei Hauptaspekte berücksichtigen: die Möglichkeit einer Hormonproduktion und die Merkmale der Läsion. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um das angemessene Vorgehen für jeden einzelnen Patienten zu bestimmen.




