Der russische Präsident Wladimir Putin warnte die europäischen Hauptstädte, dass die Entsendung von Truppen in die Ukraine eine "direkte Kriegshandlung gegen Russland" bedeuten würde. Die Warnung erfolgte während des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi, wo Putin seine Rhetorik gegen den Westen verstärkte.
In seiner Ansprache warf der Kremlführer den europäischen Ländern vor, "imaginäre Bedrohungen" zu konstruieren, um ihre Unterstützung für Kiew zu rechtfertigen. Diese Position ergibt sich aus einem Moment, in dem die Spannungen zwischen Russland und den westlichen Ländern aufgrund des Konflikts in der Ukraine weiter zunehmen.
Während des Gipfels suchte Putin außerdem nach Möglichkeiten, militärische und technologische Bündnisse mit Indien unter der Führung von Narendra Modi zu festigen. Das Treffen der beiden Staatschefs repräsentiert Russlands Bemühungen, seine Beziehungen zu aufstrebenden Mächten in einem Kontext zunehmender internationaler Isolation zu stärken.
Putins Reise nach Indien markiert den ersten offiziellen Besuch des russischen Präsidenten seit Beginn des Krieges in der Ukraine und unterstreicht die Bedeutung, die Moskau seiner strategischen Partnerschaft mit Neu-Delhi beimisst.



