Mário Carneiro verbrachte sechs Monate am Ground Zero, wo er bei der Trümmerbeseitigung half, um Opfer der Anschläge vom 11. September zu bergen. Seine Mission war von Anfang an klar: Menschen retten.
Nach Jahren des Schweigens über seine Erfahrung beschloss Mário Carneiro schließlich, offen zu legen, dass er an Hirnkrebs litt. Diese Diagnose steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeit, die er in den Monaten nach dem Anschlag an diesem Ort leistete.
Die prolongede Exposition gegenüber den gefährlichen Materialien in den Trümmern des World Trade Centers dürfte die Ursache für die Entstehung der Krankheit gewesen sein. Mário Carneiro schließt sich damit der wachsenden Zahl von Überlebenden und Arbeitern an, die aufgrund der Exposition am Ort schwerwiegende gesundheitliche Probleme entwickelt haben.
Seine Geschichte unterstreicht die langfristigen Folgen, mit denen viele der am Ground Zero eingesetzten Retter und Bergungskräfte konfrontiert sind, Jahre nachdem sie den chemischen und physischen Gefahren des Ortes ausgesetzt waren.




